Trump verschiebt Iran-Schlag – Bitcoin steigt, Markt preist geopolitisches Risiko neu
Ein Analysebericht von Bitfinex zeigt: Nach Trumps Ankündigung, einen geplanten Angriff auf Irans Strominfrastruktur um fünf Tage zu verschieben, und seiner Einschätzung der Gespräche zwischen den USA und Iran als "sehr reibungslos und konstruktiv" reagierten die Märkte umgehend. Bitcoin hielt sich zum Monatsauftakt stabil bei 67.035 US-Dollar, geriet aber erneut am unteren Rand der "Vacuum Zone" zwischen 72.000 und 82.000 US-Dollar unter Druck.
Auch die ETF-Flows unterstrichen die Sensibilität des Marktes: Am 23. März, dem Tag der US-Pause, beliefen sich die Nettozuflüsse in ETFs auf 167,2 Mio. US-Dollar. Allein IBIT zog 160,8 Mio. US-Dollar an – der höchste Tageszufluss seit dem 17. März und zugleich das Ende von drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Nettoabflüssen nach der FOMC-Sitzung.
Analysten erwarten, dass die Kapitalströme in den kommenden zwei bis drei Tagen entscheiden, ob es sich bei der Erholung lediglich um einen kurzfristigen "Relief Trade" handelt oder um den Beginn einer neuen Akkumulationsphase. Bleiben die täglichen ETF-Zuflüsse über 100 Mio. US-Dollar, könnten sich die Voraussetzungen für eine Stabilisierung innerhalb der "Vacuum Zone" erneut verbessern. Vertieft sich die Korrektur, könnte Bitcoin in die vorherige Konsolidierungsrange zurückfallen.