47% des Bitcoin-Angebots liegen im Minus – keine Anzeichen für Panikverkäufe

Laut CoinDesk ist der Bitcoin Impact Index in der vergangenen Woche um 13 Punkte auf 57,4 gestiegen und damit in die Druckzone mit "hoher Auswirkung" vorgedrungen – der größte Wochenanstieg seit Januar dieses Jahres. Derzeit liegen rund 47% des zirkulierenden Bitcoin-Angebots unter dem Einstandspreis. Langfristige Anleger, die Bitcoin seit mehr als sechs Monaten halten, waren bei Kursen über 70.000 US-Dollar noch im Plus. Mit dem Rückgang sind inzwischen mehr als 4,6 Mio. BTC – etwa 30% ihrer Bestände – unter die Kostenbasis gefallen. Das entspricht den größten wöchentlichen Buchverlusten seit 2023. CEX.IO verweist in einem Bericht auf vergleichbare On-Chain-Signale Mitte 2018 und Mitte 2022, denen jeweils Kursrückgänge von über 25% folgten. Bei den Kapitalflüssen hat sich zudem das Bild gedreht: Aus zuvor im Schnitt rund 250 Mio. US-Dollar täglichem Nettozufluss bei Stablecoins wurde ein Nettoabfluss von 292 Mio. US-Dollar. Auch ETFs und Miner sind von Nettokäufern zu Nettoverkäufern geworden. Breite Panikverkäufe sind derzeit dennoch nicht zu erkennen.