Eilmeldung: Kanada will Krypto-Spenden für politische Kampagnen verbieten

Kanada verschärft die Regeln für Parteispenden: Der Gesetzentwurf Bill C25 sieht vor, Spenden in Kryptowährungen, per Money Order sowie über Prepaid-Karten im gesamten föderalen politischen System zu untersagen. Damit würde ein Finanzierungskanal geschlossen, der seit der Zulassung von Krypto-Spenden im Jahr 2019 praktisch kaum genutzt wurde. Der Chief Electoral Officer hat seine Position geändert und empfiehlt nun statt strengerer Auflagen ein vollständiges Verbot. Begründet wird dies mit der Pseudoanonymität von Kryptowährungen und der schwierigen Überprüfbarkeit der Identität von Spendern. Der Entwurf verpflichtet Empfänger, unzulässige Krypto-Beiträge innerhalb von 30 Tagen zurückzuzahlen. Bei Verstößen drohen Sanktionen in Höhe von bis zu dem Doppelten des Spendenbetrags; für Unternehmen sind zusätzlich Strafen von bis zu 100.000 US-Dollar vorgesehen. Der Schritt folgt auf ein jüngstes Moratorium im Vereinigten Königreich für Krypto-Spenden an die Politik, das mit Sorgen über ausländische Einflussnahme begründet wurde.