Shiba Inu: 97,18 Mrd. SHIB binnen 24 Stunden von Börsen abgezogen – Hinweis auf Akkumulation

Shiba Inu (SHIB), nach Marktkapitalisierung die zweitgrößte Meme-Coin, zeigt in den vergangenen 24 Stunden eine auffällig konstruktive Börsendynamik im Einklang mit der Kursentwicklung. SHIB legte am Tag um rund 5% zu und folgte damit der breiteren Markterholung. Neben dem allgemeinen Auftrieb rücken die On-Chain- und Exchange-Daten als möglicher zusätzlicher Treiber in den Fokus. Kernpunkte - CryptoQuant meldet für die letzten 24 Stunden einen Nettoabfluss von 97.177.600.000 SHIB von Handelsplattformen. - Negative Nettoflüsse deuten auf sinkende Exchange-Reserven hin; Halter verlagern Bestände in Selbstverwahrung. - Laut CryptoQuant steigen sowohl aktive Adressen als auch aktive Senderadressen im SHIB-Ökosystem. - Charttechnisch deutet sich im 1-Tages-Chart ein Ausbruch über eine fallende Trendlinie an. Nettoabfluss spricht für stärkere Käufer Daten von CryptoQuant zeigen, dass der SHIB-Exchange-Netflow ins Negative gedreht hat. In diesem Kontext gilt "negativ" als bullisches Signal: Es werden mehr Token von Börsen abgezogen als eingezahlt. Unterm Strich belief sich der Nettoabfluss in den letzten 24 Stunden auf 97.177.600.000 SHIB. Solche Abflüsse gehen typischerweise mit einer schrumpfenden Börsenreserve einher, weil Investoren ihre Token eher in Eigenverwahrung halten. Das kann den potenziellen Verkaufsdruck reduzieren und wird häufig als Akkumulation statt Distribution interpretiert. Wer Bestände von Trading-Plattformen abzieht, signalisiert oft eine längere Haltedauer und stärkt damit das Vertrauen in mittel- bis langfristige Perspektiven. Zeitlich fällt das Signal in eine Phase, in der SHIB trotz jüngster Erholung im größeren Bild weiter unter Druck stand. Vom September-Hoch bei 0,0000148 US-Dollar liegt der Token rund 59% im Minus. Zudem wurden seit August des Vorjahres sieben Monate in Folge Rückgänge verzeichnet. Die aktuellen Abzüge könnten darauf hindeuten, dass Marktteilnehmer das Ende der Abwärtsdynamik näher rücken sehen. Käufe in der Nähe lokaler Unterstützungen sprechen für nachlassenden Verkaufsdruck und könnten, sofern anhaltend, einen Impuls für eine stabilere Erholung liefern. Mehr Aktivität im Netzwerk Auch die Aktivitätskennzahlen ziehen an. Die Zahl aktiver Adressen stieg laut CryptoQuant binnen 24 Stunden um 1,08% auf 150.375. Die aktiven Senderadressen legten um 1,17% auf 92.875 eindeutige Nutzer zu, was nahelegt, dass ein Teil der Aktivität durch das Verschieben von Beständen getrieben ist. Die Netzwerkadoption bleibt zudem hoch. Ein aktueller Bericht spricht von einem kontinuierlichen Wachstum der Halterbasis, mit monatlich 5.000 bis 12.000 neuen Adressen. Dadurch sei die Zahl der Halter auf über 1,55 Millionen gestiegen. Zusammengenommen zeichnen steigende Aktivität und Akkumulation ein bullisches Bild – entscheidend bleibt, ob dieser Trend Bestand hat. Hält er an, könnte das auf eine zunehmende Kontrolle der Käufer hindeuten, die häufig einer dynamischen Aufwärtsbewegung vorausgeht. Technische Lage: Ausbruch im Tageschart im Blick Aus charttechnischer Sicht versucht SHIB im 1-Tages-Chart über eine fallende Trendlinie auszubrechen, gestützt durch einen Anstieg von nahezu 6% seit Tagesbeginn. Diese Nackenlinien-Resistance bremste den Kurs seit der Ausbildung eines tieferen Hochs am 14. Februar. Die Trendlinie begrenzte auch spätere Aufwärtsversuche, unter anderem am 16. und 25. März, als intraday Hochs bei 0,00000644 US-Dollar bzw. 0,00000628 US-Dollar erreicht wurden. Ein Tagesschlusskurs oberhalb der Trendlinie, idealerweise begleitet von kräftigem Volumen, könnte weitere Kursanstiege begünstigen. Als nächstes Ziel wird das Niveau bei 0,00000846 US-Dollar genannt, das mit dem 200-Tage-Durchschnitt (200-day MA) zusammenfällt. Vom aktuellen Kurs von 0,00000612 US-Dollar entspräche das einem Potenzial von 37,8%. Hinweis: Diese Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten können persönliche Einschätzungen des Autors enthalten und spiegeln nicht zwingend die Meinung von The Crypto Basic wider. Leser sollten vor Anlageentscheidungen eigene Recherchen durchführen. The Crypto Basic übernimmt keine Verantwortung für finanzielle Verluste.