edgeX plant TGE am 31. März; SK Hynix bereitet US-ADR-Listing vor

Autor: Shenchao TechFlow Marktgeschehen vom Vortag US-Medien zufolge hat Washington den 9. April als Zieldatum für ein Ende des Kriegs genannt, während Teheran angesichts anhaltender und sich verschärfender Angriffe jegliche Verhandlungen bestreitet. Das israelische Medium Ynetglobal berichtete unter Berufung auf einen israelischen Regierungsvertreter nach einer Erklärung von Präsident Trump, die USA hätten den 9. April als Terminmarke gesetzt. Gespräche zwischen Iran und den USA könnten demnach später in dieser Woche in Pakistan stattfinden. Washington habe Israel zudem nicht über Kontakte mit Irans Parlamentspräsident Kalibaf informiert. Ein Frieden bis zum Zieldatum könne Trumps Besuch in Israel am Unabhängigkeitstag ermöglichen, verbunden mit der Verleihung des "Israel Award". Der Vertreter sagte außerdem, Iran schieße an manchen Tagen 12 bis 15 Raketen, an anderen etwa sieben. Größere Salven seien schwierig, teils wegen Schäden an den iranischen Führungs- und Kontrollsystemen. Digital Asset Market Clarity Act: Neuer Entwurf begrenzt Stablecoin-Renditen Der jüngste Entwurf des Digital Asset Market Clarity Act im US-Senat sorgt wegen Formulierungen zu Stablecoin-Erträgen für Kritik aus der Krypto-Branche, berichtet CoinDesk. Informierte Kreise halten die Passage für zu eng und unklar. In der zuletzt von den Senatoren Angela Alsobrooks und Thom Tillis am Freitag veröffentlichten Fassung wird ausdrücklich untersagt, Renditen allein durch das Halten von Stablecoin-Guthaben zu erzielen; zugleich werden Konstruktionen eingeschränkt, die Zinsen auf Bankeinlagen ähneln. Zulässig bleiben nur aktivitätsbasierte Yield-Programme, wobei die Kriterien für die Teilnahme offen bleiben. Vertreter der Branche sahen den überarbeiteten Text erstmals bei einem nicht öffentlichen Termin am Montag auf dem Capitol Hill. Aus dem Bankensektor war zuvor gefordert worden, Stablecoin-Renditen dürften nicht in Konkurrenz zu verzinsten Einlagen treten, da dies die Kreditvergabe der Banken schwächen könne; der aktuelle Kompromiss entstand vor diesem Hintergrund. edgeX: TGE und Listing am 31. März Die dezentrale Derivate-Handelsplattform EdgeX kündigte auf X an, das TGE sowie das Listing des EDGE-Tokens am 31. März durchzuführen. Aave: ARFC zur Aktivierung von Aave V4 auf Ethereum-Mainnet angenommen Im Aave Governance Forum wurde mitgeteilt, dass der von Aave Labs eingebrachte Vorschlag zur Aktivierung von Aave V4 auf dem Ethereum-Mainnet die Snapshot-Abstimmung bestanden hat. Aave V4 setzt auf eine modulare Hub-and-Spoke-Architektur: Der Liquidity Hub bündelt gemeinsame Liquidität, Spokes definieren eigenständige Lending-Umgebungen. Ziel sind granularere Risikobepreisung und eine Ausweitung der Kreditkapazität. Für den Start sind drei zentrale Liquidity Hubs vorgesehen—Core Hub, Prime Hub und Plus Hub—für wichtige Assets wie wETH, wBTC, USDC, USDT und GHO. Der Rollout beginnt mit konservativen Parametern und Schwerpunkt auf Sicherheit; Anpassungen von Limits, Asset-Erweiterungen und neue Spoke-Konfigurationen sollen später schrittweise durch die DAO erfolgen. Die Sicherheitsprüfung dauerte rund 345 Tage und umfasste Audits durch Trail of Bits, Blackthorn, ChainSecurity sowie öffentliche Sicherheitswettbewerbe; das Sicherheitsbudget lag bei 1,5 Mio. US-Dollar. Zum Start erfolgt die Bereitstellung über pro.aave.com, anschließend soll ein AIP mit vollständigen Risikoparametern zur formalen Aktivierung eingereicht werden. Balancer: Balancer Labs wird geschlossen, Übergang zu DAO-Struktur Fernando Martinelli, Mitgründer des Balancer-Protokolls, teilte mit, dass Balancer Labs (BLabs) als Unternehmensstruktur offiziell beendet wird. BLabs sei für die Protokollentwicklung zur Belastung geworden, trage fortlaufende Rechtsrisiken im Zusammenhang mit dem v2-Sicherheitsvorfall vom 3. November 2025 und verfüge über kein tragfähiges Erlösmodell. Kernmitglieder des BLabs-Teams sollen per Governance-Abstimmung in Balancer OpCo überführt werden; entsprechende Vorschläge würden von Marcus und Danko eingebracht. Martinelli betonte, das Protokoll behalte operativen Wert und werde nicht vollständig eingestellt. Er unterstützt ausdrücklich einen Tokenomics-Umbau: Reduktion der BAL-Emissionen auf null, Abschaffung des veBAL-Mechanismus, 100% der Protokollgebühren in die DAO-Treasury, Senkung des v3-Fee-Splits auf 25% zur Förderung organischer Liquidität sowie ein Buyback-Ausstiegspfad für BAL-Holder. SK Hynix: Kapitalerhöhung und US-ADR-Listing geplant, Ziel 10 bis 15 Bio. KRW Wie die Korea Economic Daily berichtet, plant SK Hynix eine Ausgabe neuer Aktien und ein US-Listing über ADRs (American Depositary Receipts). Das Emissionsvolumen soll etwa 2,4% der ausstehenden Aktien betragen. Erwartet werden Erlöse von 10 Bio. bis 15 Bio. KRW, die vor allem in den Ausbau der HBM-Kapazitäten (High Bandwidth Memory) sowie in die Entwicklung des Halbleiter-Clusters in Incheon fließen sollen, um die Position im globalen KI-Halbleitermarkt zu festigen. SK-Group-Chairman Choi Taewon hatte auf der NVIDIA GTC 2026 Developer Conference erklärt, das Unternehmen treibe den ADR-Plan aktiv voran. Strategy: Zwei ATM-Programme über je 21 Mrd. US-Dollar gestartet Strategy kündigte zwei großvolumige Finanzierungsvorhaben an: ein neues STRC-ATM-Offering über 21 Mrd. US-Dollar sowie ein MSTR-ATM-Offering über 21 Mrd. US-Dollar. Das Gesamtvolumen beträgt damit 42 Mrd. US-Dollar. Strategy: Bitcoin-Bestand um 1.031 BTC erhöht Laut Unternehmensangaben stockte Strategy den Bestand in der vergangenen Woche um 1.031 Bitcoin auf. Dafür seien rund 766 Mio. US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von etwa 74.326 US-Dollar je BTC aufgewendet worden. Zum Stichtag 22. März 2026 hält Strategy insgesamt 762.099 BTC bei kumulierten Anschaffungskosten von rund 57,69 Mrd. US-Dollar; der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei etwa 75.694 US-Dollar je BTC. Bitmine: ETH-Bestand steigt um 65.341, Gesamtbestand bei rund 4,66 Mio. ETH Wie PRNewswire berichtet, legte Bitmine Immersion Technologies als Ethereum-Treasury-Unternehmen offen, den Bestand in der Vorwoche um 65.341 ETH erhöht zu haben. Das Krypto-Portfolio umfasst derzeit 4.660.903 ETH, 196 BTC, Beteiligungen im Wert von 95 Mio. US-Dollar an Eightco Holdings sowie Aktien im Wert von 200 Mio. US-Dollar an Beast Industries. Zusätzlich hat das Unternehmen insgesamt 3.142.643 ETH gestakt (bewertet mit 2.072 US-Dollar je ETH, insgesamt 6,5 Mrd. US-Dollar). Prediction-Markets: Frühere Kalshi-Mitarbeiter starten VC-Fonds, Rückendeckung von CEOs Fortune zufolge sammeln zwei frühe Kalshi-Mitarbeiter, Adhi Rajaprabhakaran und Noah ZinglerSternig, bis zu 35 Mio. US-Dollar für ihren neuen Venture-Fonds 5c (c) Capital ein. Der Fonds will in Start-ups rund um Prediction Markets investieren. Kalshi-CEO Tarek Mansour und Polymarket-CEO Shayne Coplan beteiligen sich; zu weiteren frühen Unterstützern zählen a16z-Mitgründer Marc Andreessen, Ribbit-Capital-Gründer Micky Malka sowie der frühere Multicoin-Capital-Managing-Partner Kyle Samani. Geplant sind Investments in rund 20 Unternehmen in den kommenden zwei Jahren; das erste Closing wird innerhalb eines Monats erwartet. ParaFi: Neuer Venture-Fonds über 125 Mio. US-Dollar, AUM bei rund 2 Mrd. US-Dollar Bloomberg berichtet, dass die New Yorker Digital-Asset-Managerin ParaFi in diesem Monat einen neuen Venture-Fonds in Höhe von 125 Mio. US-Dollar aufgelegt hat; zu den Investoren zählt Henry Kravis, Mitgründer von KKR & Co. ParaFi teilte zudem mit, seit Beginn des Jahres 2025 weitere 325 Mio. US-Dollar für bestehende, digital-asset-bezogene Strategien eingesammelt zu haben. Zusammengefasst verwaltet ParaFi derzeit rund 2 Mrd. US-Dollar. Markttrends | Leseempfehlungen 1) Der Token braucht keinen chinesischen Namen—das Geschäft dahinter schon Der Beitrag beleuchtet die Debatte um die chinesische Übersetzung von "token", während Tokens zunehmend als Abrechnungseinheit für Cloud-Services, als zentrale Erlösquelle großer Modelle und als Kernkennzahl für nationale KI-Statistiken an Bedeutung gewinnen. Verschiedene Begriffe wie "Zhiyuan", "Moyuan" und "Fuyuan" stehen für unterschiedliche Branchenerzählungen und Interessenlagen. Die Namensfrage wird als Verteilungsfrage beschrieben: Begriffe können beeinflussen, wer Deutungshoheit erlangt und wie künftige Geschäftsmodelle und Wertschöpfung verteilt werden. 2) Gold hat alle enttäuscht Analysiert wird der deutliche Rückgang des Goldpreises trotz des Nahost-Konflikts. Der Beitrag diskutiert, warum Gold als sicherer Hafen versagte, und zeichnet mögliche Perspektiven. These: Gold habe sich schrittweise von einem klassischen Safe-Haven-Asset zu einem Risk-Asset entwickelt; der Preis gerate unter den Druck einer Liquiditätsklemme und gehebelter Zwangsliquidationen. Krieg, Inflation und Erwartungen weiterer Fed-Zinsschritte hätten die Instabilität verstärkt. 3) Wie ist die Divergenz zwischen Gold- und Ölpreisen zu erklären? Der Beitrag beschreibt die auseinanderlaufenden Preisentwicklungen seit Ausbruch des Nahost-Kriegs: Gold leicht schwächer, Öl deutlich fester. Begründet wird dies mit unterschiedlichen Safe-Haven-Eigenschaften und Erwartungen. Nach einem anfänglichen Anstieg durch geopolitische Absicherung sei Kapital von Gold in Öl umgeschichtet worden; zusätzlich belasteten Sorgen über eine straffere Fed-Politik. Der weitere Verlauf hänge maßgeblich von der Dynamik des US-Iran-Konflikts ab, insbesondere davon, ob die Straße von Hormus wieder geöffnet werden kann. 4) Iran-Krieg: Vier-Phasen-Szenario—Woche 6 als Wendepunkt, Juli als eigentliche Kaufchance Der Artikel ordnet die Marktwirkungen des Iran-Konflikts in vier Phasen ein: Energiepreise, Inflation und mögliche Konsequenzen für die Geldpolitik der Fed. Zudem wird die beschleunigte Einführung von KI in Unternehmen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung diskutiert. 5) KI-Agent liefert Müll? Das Problem ist, dass du keine Tokens verbrennen willst Der Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen Output-Qualität von KI-Agenten und der Zahl der Input-Tokens, stellt zwei einfache Methoden zur Qualitätssteigerung vor und analysiert die Rolle der Token-Menge bei komplexen Aufgaben. Zugleich wird betont, dass mehr Tokens das Problem fehlender Neuartigkeit nicht lösen.