Hainan's Finanzaufsicht warnt vor illegalem RWA-Handel
Nach Angaben von ChainCatcher hat das Finanzaufsichtsbüro der Provinz Hainan am 19. März eine Risikowarnung zu illegalen RWA-Handelsaktivitäten veröffentlicht. Demnach werben in jüngster Zeit einzelne Akteure unter Bezeichnungen wie „Hainan International Data Asset Exchange“, „Hainan Data Exchange“ oder „Hainan Securities Exchange“ und behaupten, rechtmäßig Geschäfte rund um RWA (Real-World Assets) und RDA (Real Data Assets) betreiben zu dürfen.
Die Behörde erklärt, Marktteilnehmer, die ohne Genehmigung unter dem Deckmantel einer "Börse" entsprechende Aktivitäten entfalten, stünden im Verdacht, illegale Finanzgeschäfte zu betreiben und damit die Sicherheit von öffentlichem Vermögen zu gefährden. In Hainan sei derzeit keine „Hainan International Data Asset Exchange“ zur Gründung genehmigt worden. Die Errichtung einer Börse in der Provinz setze eine Genehmigung der Provinzregierung voraus. Unternehmen dürften zudem Begriffe wie „Exchange“ oder „Trading Center“ nicht in ihren registrierten Namen führen und ohne Autorisierung der zuständigen Stellen keine börsenbezogenen Geschäfte betreiben.
Darüber hinaus haben acht Behörden, darunter die People's Bank of China und die China Securities Regulatory Commission, gemeinsam die Mitteilung „Further Notice on Preventing and Handling Risks Related to Virtual Currencies“ veröffentlicht. Darin wird für die Aufsicht über die Tokenisierung von RWA der Grundsatz „im Inland strikt verboten, im Ausland streng reguliert“ bekräftigt. Die Mitteilung betont, dass RWA-Tokenisierungsaktivitäten innerhalb Chinas sowie die Bereitstellung entsprechender Vermittlungs- oder IT-Dienstleistungen als mutmaßlich rechtswidrig gelten können, etwa als unerlaubte Ausgabe von Token oder Wertpapieren, unerlaubtes öffentliches Angebot von Wertpapieren, illegale Wertpapier- und Terminmarktgeschäfte oder illegale Mittelbeschaffung, und daher zu untersagen sind.