Bitcoin: JPMorgan sieht Bitcoin bei Safe-Haven-Liquidität vor Gold – Marktliquidität kippt erstmals zugunsten von BTC
JPMorgan zufolge ist die Marktliquidität von Gold erstmals unter die von Bitcoin gefallen. Auslöser seien Abflüsse aus Gold-ETFs und ein beschleunigter Positionsabbau im Edelmetallsektor im Zuge des Iran-Konflikts.
Gold liegt diesen Monat rund 15% im Minus, nachdem es im Januar nahe 5.500 US-Dollar ein Rekordhoch markiert hatte. Silber entwickelte sich noch schwächer.
Bitcoin ($BTC) habe sich nach einem anfänglichen Ausverkauf im Bereich von 68–72 Tsd. US-Dollar stabilisiert. Die Nettozuflüsse in Bitcoin-ETFs hielten an; die Dynamik erhole sich von "überverkauft" in Richtung neutral.
Seit Kriegsbeginn am 28. Februar habe der Gold-ETF GLD etwa 2,7% des verwalteten Vermögens (AUM) verloren, während der Bitcoin-ETF IBIT rund 1,5% an Zuflüssen verbucht habe. Trendfolgende Fonds hätten ihre Gold- und Silberpositionen aggressiv reduziert, während die Positionierung in Bitcoin-Futures vergleichsweise stabil geblieben sei.