Japans Seltenerd-Dilemma: Chinas Exportverbot ab Januar 2026 trifft kritische Magnet-Lieferkette
China untersagt Japan seit Januar 2026 die Ausfuhr von Dual-Use-Gütern wie Seltenen Erden und Permanentmagneten und setzte bis Juni 2026 insgesamt 80 japanische Unternehmen auf Black- oder Watchlists. Das hat Japans Versorgung mit kritischen Mineralien faktisch ins Stocken gebracht; das Daiwa Institute schätzt, dass eine einjährige Unterbrechung das reale BIP um 1,3% oder rund 7 Billionen Yen drücken könnte. Der Text argumentiert, dass Japans Diversifizierung vor allem den Bergbau betraf, während Trennung, Metallproduktion und Magnetfertigung weiterhin stark von China abhängen. Damit zielt das Exportregime auf einen Abschnitt der Lieferkette, für den Japan kurzfristig kaum Ersatz hat.