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2026-06-05
vor 23 Min.
ZEC verliert 35% nach Bekanntwerden einer Schwachstelle im Zcash-Orchard-Privacy-Pool
Nach Angaben von CoinDesk hat Zcash zuletzt eine deutliche Korrektur erlebt. Auslöser war die Veröffentlichung einer Schwachstelle im Orchard-Privacy-Pool: ZEC fiel innerhalb von 24 Stunden um rund 35% und drehte die zuvor starke Aufwärtsbewegung abrupt in gebündelten Verkaufsdruck. Obwohl das Team den Fehler inzwischen behoben hat, sind die Sorgen am Markt noch nicht vollständig verschwunden. Offenlegung belastet Vertrauen Der unmittelbare Treiber des Kursrutsches war die öffentliche Kommunikation der Schwachstelle. Zwar ist das Problem gepatcht, doch die Veröffentlichung selbst drückte auf das Vertrauen. Nachdem ZEC zuvor stark gestiegen war, trafen Gewinnmitnahmen und risikoscheue Verkäufe zeitgleich aufeinander und verstärkten die Abwärtsdynamik. Daten von Santiment zeigen, dass sich die Stimmung bei "Whales" zuerst eintrübte; anschließend wurde auch der Retail-Bereich vorsichtiger. Als beide Gruppen parallel ins Bärische drehten, nahm der Verkaufsdruck weiter zu und der Kurs brach deutlich ein. Fokus verlagert sich auf Wiederaufbau von Vertrauen Nach dem Rücksetzer richtet sich die Aufmerksamkeit weniger auf den vorangegangenen Preisschub, sondern darauf, ob der Vorfall das Ansehen des Netzwerks weiter belastet. Für Privacy-Coin-Projekte sind Sicherheit und Vertrauen zentrale Bewertungsfaktoren. Entsprechend könnte die Käuferseite trotz Patch kurzfristig zurückhaltend bleiben. CoinDesk zufolge reduzierten einige Anleger nach der Offenlegung ihre Positionen. Arthur Hayes erklärte, er habe nach Prüfung des Themas seine gesamte ZEC-Position verkauft. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung nicht hoch sei, reiche für ihn bereits das Bestehen eines nicht vollständig auszuschließenden Risikos aus, um frühzeitig auszusteigen. Kurszonen rücken kurzfristig in den Vordergrund Aus Handelssicht beobachtet der Markt mehrere Marken. Der Bereich von 429 bis 440 US-Dollar gilt nach einer möglichen kurzfristigen Erholung als Widerstandszone; bei einer Rückkehr in diese Spanne könnte erneut Verkaufsdruck auftreten. Zwischen 400 und 390 US-Dollar wird ein mittelfristiger Unterstützungsbereich verortet. Weitere Abwärtsziele liegen bei 370 und 342 US-Dollar, 360 US-Dollar wird als zentrale Support-Marke genannt. Eine spürbare Entspannung der Stimmung dürfte erst einsetzen, wenn der Kurs wieder höhere Bereiche zurückerobert. Ein Anstieg über 449 US-Dollar könnte laut Bericht signalisieren, dass der Verkaufsdruck nachlässt; bei einer weiteren Erholung bis 486 US-Dollar würde sich der aktuell bärische Ausblick abschwächen. Die Zone zwischen 502 und 511 US-Dollar wird als bedeutenderer Erholungsbereich eingeordnet. Insgesamt ist der jüngste Einbruch bei ZEC nicht nur technisch zu erklären. Der Rückgang resultierte aus einer Kombination aus Vertrauensverlust durch die Offenlegung, Gewinnmitnahmen und nachlassender Stimmung. Entscheidend für die kommenden Wochen ist weniger die Frage, ob der Patch umgesetzt wurde, sondern ob Zcash externes Vertrauen in Netzwerksicherheit und langfristige Nutzbarkeit wiederherstellen kann.
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vor 29 Min.
Trotz fallender Kurse: Über 3,1 Mio. ETH warten auf Staking
Laut CoinDesk setzt sich der Preisrückgang bei Ethereum fort, während die On-Chain-Nachfrage nach Staking hoch bleibt. Derzeit stehen mehr als 3,1 Millionen ETH in der Warteschlange fürs Staking, was dem im Bericht genannten Maßstab zufolge rund 5,45 Mrd. US-Dollar entspricht. Demgegenüber warten nur etwa 49.700 ETH auf den Ausstieg aus dem Staking. Die Warteschlange ist damit klar zugunsten von Zuflüssen ausgerichtet – ein Muster, das am Markt häufig als bullisches Signal gilt. Fließt mehr ETH ins Staking, sinkt das frei verfügbare Angebot. Das deutet darauf hin, dass ein Teil der Anleger eher auf langfristige Bindung als auf kurzfristige Verkäufe setzt. Überblick der genannten Werte: - In der Warteschlange für Staking: über 3,1 Mio. ETH - In der Warteschlange für Unstaking: ca. 49.700 ETH - Bewertung im Text: ca. 5,45 Mrd. US-Dollar Kurzfristig bleibt der Trend laut Bericht weiterhin vom Deleveraging geprägt. Starke On-Chain-Daten bedeuten demnach nicht automatisch unmittelbar steigende Kurse: Das kurzfristige ETH-Bild werde vor allem von der allgemeinen Marktlage bestimmt. Risk-off-Stimmung, Liquidationen gehebelter Positionen und Gewinnmitnahmen könnten den stützenden Effekt des Stakings überlagern. Entsprechend kann ETH trotz sinkender Umlaufmenge unter Druck bleiben, wenn die Risikobereitschaft nachlässt – was auch die anhaltende Kursschwäche trotz hoher Staking-Nachfrage erklärt. Auffällig ist zudem, dass das Wachstum neuer Staking-Anfragen seit Mai nachgelassen hat. Seit Anfang Mai seien neue Staking-Requests rückläufig. Obwohl die Warteschlange weiterhin groß ist, könnte ein anhaltender Rückgang bei neuen Anträgen auf eine Abschwächung der nachgelagerten Nachfrage hindeuten. In Summe zeigt ETH weiter eine ausgeprägte Bereitschaft zur On-Chain-Bindung, während das kurzfristige Sentiment schwach bleibt. Die Staking-Warteschlange spricht für einen langfristigen Haltefokus, die Kursentwicklung wird jedoch stärker von Risikoneigung und dem Tempo des Deleveragings beeinflusst.
ETH
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vor 29 Min.
Grayscale-Chef Silbert verteidigt Zcash nach Sicherheitslücke
Grayscale-Chairman Barry Silbert (@BarrySilbert) weist die Kritik an der jüngsten Schwachstelle bei Zcash (@Zcash) zurück. Beobachter stellten den Vorfall aus seiner Sicht zu einseitig als Negativereignis dar. Silbert lobte die Entwickler dafür, die Lücke entdeckt und behoben zu haben, und sieht darin einen Beleg für die Robustheit des Netzwerks. Die Aussagen folgen auf den vollständigen Ausstieg von Arthur Hayes (@CryptoHayes) aus seiner $ZEC-Position. Seit Beginn der Debatte ist ZEC um rund 30% gefallen.
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vor 31 Min.
HYPE trotzt dem Ausverkauf: Wale ziehen 108 Mio. US-Dollar von Börsen ab
Trotz des jüngsten Marktausverkaufs, der viele Kryptowährungen in den vergangenen Tagen deutlich unter Druck gesetzt hat, notiert HYPE weiter über 60 US-Dollar. Die relative Stärke wirkt nicht nur wie ein Ausreißer: Daten von Arkham Intelligence weisen in den letzten Stunden auf mehrere Transaktionen im institutionellen Umfang hin, die das Verhalten hinter der Kursstabilität untermauern. Vor acht Stunden zogen drei neue Wallets insgesamt 557.406 HYPE im Wert von rund 40,2 Mio. US-Dollar von Kraken ab und stakten den gesamten Betrag unmittelbar. Genau dieser Schritt ist entscheidend: Direkt nach einem Abzug gestakte Token werden der Validator-Infrastruktur des Netzwerks zugeführt, statt für kurzfristigen Handel oder Verkauf bereitgehalten zu werden. Sechs Stunden später folgte der nächste größere Abzug: Ein weiteres neues Wallet transferierte 180.000 HYPE im Wert von etwa 13,3 Mio. US-Dollar von Coinbase. Damit wurden innerhalb eines Zeitfensters von acht Stunden über 53 Mio. US-Dollar in HYPE über Kraken und Coinbase abgezogen – zwei der am stärksten regulierten und beobachteten Kryptobörsen weltweit. Vier neue Wallets, vier einzelne Transaktionen. Laut Arkham nimmt die Akkumulation weiter zu und kommt von neuen Marktteilnehmern mit klarer, gleichgerichteter Überzeugung. 761.000 HYPE in drei Tagen Arkham zufolge baut zudem die Wallet 0x6436 seit ihrem ersten Auftauchen in den Flow-Daten vor drei Tagen konsequent Positionen auf. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 761.357 HYPE im Gegenwert von rund 55,4 Mio. US-Dollar von Börsen abgezogen. Der mehrtägige Verlauf ist dabei das Signal: Ein einzelner großer Abzug kann auch Rebalancing, Verwahrstellenwechsel oder operative Gründe haben. Drei aufeinanderfolgende Tage mit Abzügen, die sich auf 55,4 Mio. US-Dollar Gesamtengagement summieren, sprechen für eine systematische Akkumulationsstrategie – unabhängig vom breiten Marktsentiment. Das Timing verstärkt den Eindruck. Der Bitcoin-Rücksetzer, Abgabedruck bei Altcoins und die Unsicherheit der vergangenen Woche führten vielerorts eher zu Positionsabbau. Wallet 0x6436 nutzte das Umfeld hingegen, um in drei Tagen HYPE im Wert von mehr als 55 Mio. US-Dollar zu akkumulieren. Zusammen mit den erwähnten Abzügen – inklusive der drei Kraken-Wallets mit 40,2 Mio. US-Dollar Staking und dem Coinbase-Abzug über 13,3 Mio. US-Dollar – erreicht das institutionelle Nachfragebild während des Ausverkaufs nach Einschätzung der Datenlage ein Ausmaß, das der Markt in der aktuellen Bewertung von HYPE möglicherweise noch nicht vollständig eingepreist hat. Bullen verteidigen 65 US-Dollar nach Abprall am Rekordhoch Technisch erlebt HYPE die erste nennenswerte Korrektur nach einer starken Rally, die den Token auf neue Allzeithochs nahe 75 US-Dollar getragen hatte. Im Tageschart ist ein klarer Abprall vom jüngsten Hoch zu sehen: Der Kurs fiel in einer Sitzung um fast 13% und schloss nahe 65 US-Dollar. Der Rückgang folgt allerdings auf einen nahezu ununterbrochenen Anstieg seit Mai aus dem Bereich um 40 US-Dollar. Trotz der Korrektur bleibt der übergeordnete Trend bullisch. HYPE handelt weiterhin deutlich über dem 50-, 100- und 200-Tage-Durchschnitt, die sämtlich nach oben zeigen und eine robuste langfristige Dynamik signalisieren. Der 50-Tage-Durchschnitt bei rund 49 US-Dollar gilt als erste wichtige, dynamische Unterstützungszone und liegt deutlich unter dem aktuellen Kursniveau. Auch das Volumen liefert Kontext: Der Anstieg in Richtung der Hochs ging mit dauerhaft steigender Handelsaktivität einher, was eher für echte Nachfrage als für einen rein spekulativen Spike spricht. Der jüngste Abverkauf erfolgte ebenfalls bei erhöhtem Volumen, ein Hinweis auf Gewinnmitnahmen nach dem steilen Anstieg. Im Fokus steht nun die Zone 64–65 US-Dollar. Sie liegt im Bereich des vorherigen Ausbruchs, der die letzte Aufwärtswelle einleitete, und fungiert aktuell als unmittelbare Unterstützung. Verteidigen die Käufer dieses Niveau, könnte sich ein höheres Tief ausbilden, bevor ein erneuter Angriff auf das Allzeithoch bei 75 US-Dollar folgt. Bei einer tieferen Korrektur rückt der Bereich 58–60 US-Dollar in den Blick, wo frühere Widerstände nun als Unterstützung wirken könnten.
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vor 32 Min.
ZEC verliert über 40% nach Offenlegung eines Orchard-Bugs bei Zcash
Nach der Veröffentlichung einer schwerwiegenden Sicherheitslücke durch die Zcash-Sicherheitsorganisation Shielded Labs ist der Kurs von Zcash (ZEC) um mehr als 40% eingebrochen. Der Fehler im "Orchard"-Privacy-Pool blieb rund vier Jahre unentdeckt und hätte es theoretisch ermöglicht, ZEC in unbegrenzter Menge zu fälschen. Shielded Labs, eine gemeinnützige und unabhängige Grant-Organisation im Zcash-Ökosystem, hatte im April 2026 den Security Engineer Taylor Hornby beauftragt, das Protokoll proaktiv auf Schwachstellen zu prüfen. Betroffen war der Orchard-Pool, die modernste Shielded-Pool-Variante von Zcash. Orchard ging im Mai 2022 live, basiert auf Halo2-ZK-Proofs ohne Trusted Setup und löste die älteren Sapling- und Sprout-Pools ab. Hornby stieß nach Angaben von Shielded Labs einen Tag nach dem Release von Anthropic's Claude Opus 4.8 auf die Schwachstelle. Er nutzte das Frontier-Modell zusammen mit einem eigenen KI-Audit-Framework, schrieb anschließend in einer lokalen Testumgebung einen vollständigen Exploit und meldete den Fund umgehend an das Zcash Open Development Lab. ZEC notierte zuvor über 600 USD, fiel nach der Meldung aber unter 350 USD. Der Gesamtmarkt stand ebenfalls unter Druck: Bitcoin lag bei 62.000 USD, 2,8% unter dem Vortag. Im Kern handelt es sich um einen Soundness-Fehler in einem unzureichend eingeschränkten Teil des Zero-Knowledge-Beweissystems, konkret im kryptografischen Orchard-Circuit. Angreifer hätten beliebige, falsche Eingaben in eine Elliptic-Curve-Multiplikation einschleusen und die zugehörige Multiplikationsprüfung dennoch bestehen können. Dadurch wäre ein gültiger Proof für eine ungültige Transaktion möglich geworden, mit dem Ergebnis potenzieller Angebotsmanipulation. Die Folgen wären gravierend: Innerhalb des Orchard-Pools hätten sich unbegrenzt gefälschte ZEC erzeugen lassen, ohne dass dies auf der Blockchain erkennbar gewesen wäre. Gerade die Privacy-Eigenschaften von Orchard verbergen Salden und Transaktionen, sodass eine solche Fälschung unsichtbar geblieben wäre. Der Bug existierte seit der Aktivierung im Mai 2022 und hielt laut Darstellung selbst Reviews führender Kryptografen stand. Shielded Labs betont, der Exploit sei nicht nur theoretisch. "Die Schwachstelle war real und ausnutzbar. Taylor nutzte Opus 4.8, um einen vollständigen Exploit zu schreiben, der in einer lokalen Regtest-Umgebung unbegrenzt, nicht nachweisbar gefälschte ZEC erzeugte." Gleichzeitig melden Shielded Labs und die Zcash Foundation keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn. Eine missbräuchliche Nutzung vor dem Fix lasse sich kryptografisch aber nicht ausschließen. Als Gründe für eine als unwahrscheinlich eingeschätzte Ausnutzung nennt die Organisation: jahrelanges Übersehen durch Spitzenkryptografen, die erfolgreiche Entdeckung erst mit modernsten KI-Tools plus hoher Expertise sowie die schnelle Behebung nach dem Fund. Die Offenlegung rückt ein strukturelles Problem von Privacy-Coins in den Fokus: Die gleiche Kryptografie, die Anonymität garantiert, erschwert eine nachträgliche Beweisführung über mögliche Inflation aus der Kette heraus. Als Vergleich wird der Monero-Inflationsbug von 2017 genannt, bei dem Double-Spends über manipulierte Key Images möglich gewesen sein sollen und eine rückwirkende Versorgungskontrolle ebenfalls nicht erreichbar war. Kritiker verweisen zudem auf ein Zentralisierungsrisiko, weil eine kleine Gruppe aus Entwicklern, Minern und Börsen einen vertraulichen Emergency-Fix koordiniert habe. Als Reaktion auf den Vertrauensverlust kündigt Shielded Labs ein weiteres Network-Upgrade an. Geplant sind ein neuer Shielded Pool sowie Turnstile Accounting für alle Abflüsse aus dem Orchard-Pool. Turnstile Accounting ist ein Zcash-Konzept seit dem Sapling-Upgrade 2018: Beim Umzug von Coins aus einem alten in einen neuen Pool kann die Gesamtsumme verifiziert werden, ohne einzelne Transaktionen offenzulegen. Damit ließe sich die ZEC-Geldmenge unabhängig prüfen. Details zur Proposal will Shielded Labs in der folgenden Woche veröffentlichen; zuvor muss der Vorschlag Community-Unterstützung finden und den Zcash-Governance-Prozess durchlaufen. Zudem soll die Zusammenarbeit mit Hornby ausgebaut werden. Das Team startet ein Formal-Verification-Projekt, um die Korrektheit des Orchard-Circuits mathematisch zu beweisen, und schafft neue Stellen, darunter Head of Security und Cryptographer. Technisch ist die Schwachstelle bereits behoben: Ein Emergency Soft Fork deaktivierte den Orchard-Pool, die spätere NU6.2-Hard-Fork aktivierte ihn mit korrigiertem Circuit wieder. Das Problem des rückwirkenden Vertrauens bleibt bestehen, genau hier setzt das geplante Upgrade an.
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vor 32 Min.
Garret Jin erzielt mit 19,45 Mio. US-Dollar schwerer ZEC-Short-Position 16,48 Mio. US-Dollar Gewinn
ChainCatcher berichtet unter Berufung auf die Onchain-Analystin Aunt Ai: ZEC, eine führende Privacy-Coin, ist in den vergangenen 24 Stunden um 43% eingebrochen und hat damit nahezu die gesamten jüngsten Kursgewinne wieder abgegeben. Garret Jin liegt mit einer Short-Position im Volumen von 19,45 Mio. US-Dollar bei einem nicht realisierten Gewinn von 16,48 Mio. US-Dollar, was einer Rendite von 137,8% entspricht. Der Einstieg erfolgte bei 626,47 US-Dollar, der aktuelle Kurs liegt bei 327,59 US-Dollar. Der nicht realisierte Gewinn aus diesem Trade kompensiert fast seinen nicht realisierten BTC-Verlust von 18,14 Mio. US-Dollar. Auf Hyperliquid führt er damit das Ranking der Konten mit nicht realisierten Gewinnen auf ZEC an.
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vor 33 Min.
Zcash schließt kritische Schwachstelle: Unbegrenztes Minting gefälschter ZEC im Orchard-Pool möglich
Kernaussage: Taylor Hornby entdeckte am 29. Mai 2026 eine kritische Fälschungs-Schwachstelle im Orchard-Pool von Zcash und meldete sie an das Zcash Open Development Lab. Über die Lücke hätte sich innerhalb von Zcash Orchard unbemerkt eine unbegrenzte Menge gefälschter ZEC erzeugen lassen. Betroffen war der Zeitraum seit der Aktivierung von Orchard im Mai 2022 bis zur Ausrollung eines Notfall-Fixes am 1. Juni 2026. Hornby setzte KI-Tools ein, um einen vollständigen Exploit zu schreiben, und erzeugte in einer lokalen Testumgebung eine theoretisch unendliche, nicht nachweisbare Menge an gefälschten ZEC. Aufgrund der Orchard-Privatsphäre ist es kryptografisch nicht möglich festzustellen, ob die Schwachstelle vor dem Fix im Live-Netz ausgenutzt wurde. Shielded Labs arbeitet mit weiteren Zcash-Entwicklern an Vorschlägen für ein Netzwerk-Upgrade zur Supply-Verification. Warum das wichtig ist: Unsicherheit über die Integrität der Umlaufmenge kann das Vertrauen in ein monetäres Asset selbst nach einem Fix belasten, wenn Inhaber nicht verifizieren können, ob die Ausgabe gültig geblieben ist. Marktstimmung: Vorsichtig bearish, technologiegetrieben. Begründung: Zcash hat eine Orchard-Schwachstelle behoben, die unbegrenzte Fälschungen von ZEC ermöglicht hätte. Das Ereignis kann die Vertrauenslage trotz Patch beeinträchtigen. Vergleichbare Fälle: 2018 hätte CVE201817144 in Bitcoin Core Double-Spending ermöglichen können; Patches waren binnen Stunden verfügbar, ein Binary-Release folgte innerhalb von 36 Stunden, das Bitcoin-Mainnet wurde nicht ausgenutzt (Bitcoin Optech). Unterschied: Bei Bitcoin erlaubte das Ledger im Nachhinein eine Bestätigung, dass das Mainnet nicht betroffen war. Bei Zcash begrenzt die Orchard-Privatsphäre diese Verifizierbarkeit. Folgewirkungen: Unsicherheit zur Angebotsintegrität kann sich von einem reinen Protokollrisiko in die Liquiditätsbedingungen verlagern, falls Inhaber oder Handelsplätze vor einer vollen Anerkennung von ZEC belastbarere Nachweise verlangen. Werden die Upgrade-Vorschläge in eine umsetzbare Netzwerkänderung überführt, könnte der Vertrauensdruck durch einen klareren Verifikationspfad nachlassen. Chancen & Risiken Chancen: Veröffentlichen die Zcash-Entwickler einen Upgrade-Vorschlag zur Supply-Verification, kann es sinnvoll sein, zunächst auf konkrete Implementierungsdetails zu warten, um Unsicherheit vor dem Aufbau von ZEC-Exposure zu reduzieren. Risiken: Entsteht kein glaubwürdiger Verifikationspfad, kann eine Reduzierung des ZEC-Exposure helfen, potenzielle Abwärtsrisiken aus einem Supply-Confidence-Risiko zu begrenzen.
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vor 42 Min.
Arthur Hayes trennt sich nach Schwachstelle im Zcash-Orchard-Pool vollständig von ZEC
Arthur Hayes hat nach Bekanntwerden einer Schwachstelle im Orchard Pool von Zcash seine gesamte ZEC-Position verkauft. Das berichtet CoinDesk. Zwar hält Hayes die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung für gering, doch schon die nicht kryptografisch auszuschließende Möglichkeit, ZEC zu fälschen – selbst wenn dies praktisch kaum umsetzbar sein sollte – reiche aus, um seine Anlageentscheidung zu ändern. Aus seiner Sicht trifft der Vorfall den Kern des Projekts: Zcash werde maßgeblich über Privatsphäre und die Verlässlichkeit des Geldangebots positioniert. Wenn der Markt nicht sicher bestätigen könne, dass die Gesamtmenge an ZEC nicht beeinflusst wurde, werde der fundamentale Wert des Projekts untergraben. Hayes erklärte, Gewinne aus dem Trade bereits realisiert zu haben. Der Ausstieg sei aber nicht durch kurzfristige Kursbewegungen motiviert gewesen, sondern durch eine Neubewertung der Integrität des Angebots. Nach den offengelegten Informationen könnte die Orchard-Pool-Schwachstelle theoretisch ermöglichen, nicht erkennbar gefälschte ZEC zu erzeugen. Auch wenn ein solcher Angriff unwahrscheinlich und schwer umzusetzen sei, lasse er sich derzeit kryptografisch nicht vollständig ausschließen. Für Privacy-Coins sei diese Art von Unsicherheit besonders sensibel, da Außenstehende On-Chain-Fundflows und Emissionen ohnehin schwieriger unabhängig verifizieren könnten als bei anderen Kryptoassets. Hayes will die weiteren Verifizierungsfortschritte beobachten und schließt einen späteren Wiedereinstieg nicht aus, falls künftige Validierungen das Vertrauen des Marktes in die Angebotsintegrität von Zcash wiederherstellen. Zudem sagte er, dass er weiterhin Worldcoin (WLD) hält und die Entwicklungen im Privacy-Segment verfolgt.
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vor 44 Min.
Kritische Schwachstelle im Zcash-Orchard-Pool löst Kursrutsch aus – Entwickler setzen auf formale Verifikation
Zcash (ZEC) galt lange als Urgestein unter den Privacy-Coins – mit dem Kernversprechen "nachprüfbare Privatsphäre" und einer fixen Obergrenze von 21 Millionen Einheiten. Dieses Narrativ geriet nun unter massiven Druck: In der Orchard-Shielded-Pool-Architektur wurde eine kritische Schwachstelle identifiziert, die theoretisch die Erzeugung gefälschter ZEC und damit Inflation ermöglichen könnte. Auslöser war ein Audit im Auftrag von Shielded Labs. Sicherheitsforscher Taylor Hornby nutzte dabei das neu veröffentlichte Modell Claude Opus 4.8 von Anthropic, um in einer lokalen Umgebung eine unbegrenzte Menge vollständig nicht nachweisbarer Fake-ZEC zu generieren. Ursache ist laut den Beteiligten eine zu großzügig formulierte Regel im Orchard-Circuit (dem Regelwerk für Transaktionsbeweise), wodurch die Proof-Engine manipulierte Transaktionen als gültig akzeptieren konnte. Der Fehler wurde am 1.–2. Juni per Notfall-Update behoben; die vollständige Offenlegung erfolgte am 5. Juni durch Zcash-Gründer Zooko und Shielded Labs. Die Marktreaktion fiel heftig aus: Innerhalb von 24 Stunden nach der Veröffentlichung brach der ZEC-Kurs um 26% bis 36% ein. Zusätzlich belastete die Aussage des prominenten Traders Arthur Hayes: Er bestätigte öffentlich den vollständigen Ausstieg aus seiner Position. Hayes hatte ZEC zuvor als zweitgrößte Position seines "Holy Trinity"-Family-Funds geführt. Seine Begründung: Für eine Privacy-Story, die sich gegen KI, Staaten oder Big Tech behaupten will, reiche "wahrscheinlich sicher" nicht aus – sie müsse perfekt sein, auch wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit gering sei. Vor dem Hintergrund der Skepsis meldete sich Josh Swihart zu Wort, Gründer und CEO des Zcash Open Development Lab (ZODL) und faktischer Leiter der Core-Entwicklung. Seine Stellungnahme trug den Titel "Never again" und legte den Fokus auf strukturelle Gegenmaßnahmen. Shielded Labs empfiehlt der Community demnach, die Einrichtung eines zweiten Orchard-Pools zu prüfen, um das Risiko im bestehenden Pool abzufedern. Grundsätzlich könnte ein zweiter Orchard-Pool mit dem NU7-Netzwerk-Upgrade Ende Juli umgesetzt werden. Swihart positionierte sich nicht eindeutig pro oder contra, stellte aber eine andere Frage in den Mittelpunkt: Wie lässt sich verhindern, dass so etwas erneut passiert? Swihart erklärte das Problem so: Shielded-Transaktionen enthalten einen "Proof", der belegt, dass alle Protokollregeln eingehalten werden. Diese Regeln sind als Circuit formuliert. Im Fall von Orchard war eine Regel zu permissiv – falsche Angaben konnten die Verifikation passieren, obwohl sie nicht korrekt waren. Entscheidend sei: Es handele sich um einen Fehler im Regelwerk selbst, nicht um einen Bruch der Kryptografie oder einen Defekt der Proof-Generierung. Gerade weil Shielded Pools Beträge und Historie verbergen, lasse sich wie bei öffentlichen Ledgers nicht direkt prüfen, ob Werte stimmen. Sicherheit entstehe nur über mathematische Beweise, dass jede Transaktion strikt den Regeln folgt. Wenn die Regeln fehlerhaft formuliert sind, ist die verwendete Proof-Engine zweitrangig – ausschlaggebend ist die Korrektheit des Circuits. Als langfristige Antwort nennt Swihart die formale Verifikation. Orchard sei extrem komplex, auch wegen zahlreicher Sonderfall-Optimierungen für Geschwindigkeit. Das mache Reviews mühsam – und eine zu lockere Regel könne selbst nach mehreren Experten-Audits übersehen werden. Formale Verifikation soll das Problem lösen, indem sie die prüfungsrelevanten Teile in eine kompakte, lesbare Spezifikation überführt und Computer beweisen lässt, dass das gesamte Regelwerk exakt dazu passt. KI-Tools könnten inzwischen beim Schreiben solcher Beweise helfen. Das Ziel: Weg von visueller Plausibilitätsprüfung, hin zu überprüfbaren Beweisen; Vertrauen reduziert sich auf grundlegende kryptografische Annahmen und eine minimale Spezifikation – ein Ansatz, der sich in der Branche etabliert. Parallel wird mit Tachyon ein Next-Generation-Circuit entwickelt, der von Beginn an formal verifiziert werden soll. Er setze auf ein einfacheres, einheitlicheres Regelwerk mit deutlich weniger Sonderfällen als Orchard. Zugleich laufen nach Angaben Swiharts bereits bei mehreren Teams formale Verifikationsarbeiten am bestehenden Orchard-Circuit. Sollte das gelingen, könnte der schnellste Weg sein, vor Tachyon einen formal verifizierten zweiten Orchard-Pool zu starten: Tachyon sei zwar "sauberer", ein formal verifiziertes Orchard könne aber als Übergangslösung dienen und Wiederholungen verhindern. Marktseitig wird die schnelle Patch-Reaktion und die transparente Offenlegung als Pluspunkt gewertet. Gleichzeitig erhöhen der Vertrauensschaden, die Unmöglichkeit, rückwirkend "Unschuld" vollständig zu beweisen, sowie der Ausstieg großer Marktteilnehmer den Druck auf Narrativ und Preis – zumal in einem ohnehin schwachen Krypto-Umfeld. Langfristig könnte Zcash mit erfolgreicher formaler Verifikation wieder Anspruch auf den Titel "privacy-stärkste Coin" erheben, doch der Weg dorthin dürfte Zeit brauchen.
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vor 44 Min.
Größte ETH-Long-Position auf Hyperliquid mit 73,66 Mio. US-Dollar Buchverlust
Odaily Planet Daily berichtet unter Berufung auf den Onchain-Analysten Yujin, dass ETH in den vergangenen Tagen täglich um mehr als 100 US-Dollar nachgegeben hat. Die größte Long-Position auf Hyperliquid wurde demnach zu einem durchschnittlichen Einstiegskurs von 2.261 US-Dollar aufgebaut: insgesamt 120.000 ETH im Gegenwert von 271 Mio. US-Dollar. Aktuell weist die Position einen nicht realisierten Verlust von 73,66 Mio. US-Dollar aus. Die Liquidationspreise mehrerer Positionen liegen zwischen 1.300 und 1.400 US-Dollar. Nach der Aufstockung der Margin um 26 Mio. US-Dollar in den vergangenen Tagen wurde die Liquidationsschwelle dieser Positionen nach unten verschoben.
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