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2026-06-29
vor 1 Std.
Thailand central bank advances 1 to 1 baht backed stablecoin plan, public hearings due by year end
Thailand's central bank is moving forward with plans for a stablecoin backed 1 to 1 by the Thai baht, according to the Bangkok Post. The report says public hearings on the proposal are expected by year end as the project advances through its next review stage.
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vor 2 Std.
THE BLOCK: USDT-Aufschlag in Indien steigt auf über 8,5% – mehr als doppelt so hoch wie üblich
THE BLOCK: Der Preisaufschlag für USDT in Indien ist auf über 8,5% gestiegen und liegt damit mehr als doppelt so hoch wie in der üblichen Spanne. Auslöser war laut einem Bericht der "The Economic Times" eine lokale Angebotsverknappung, nachdem die Enforcement Directorate Durchsuchungen bei kryptobezogenen Geldtransferfirmen durchgeführt hatte. Am 2. Juli soll zudem ein Treffen des parlamentarischen Finanzausschusses mit der Reserve Bank of India (RBI) stattfinden, bei dem das weitere Vorgehen Indiens bei der Krypto-Regulierung erörtert wird.
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vor 2 Std.
THE BLOCK: USDT-Aufschlag in Indien steigt auf über 8,5% – mehr als doppelt so hoch wie üblich
THE BLOCK: Der USDT-Aufschlag in Indien ist auf über 8,5% gestiegen und liegt damit mehr als doppelt so hoch wie in der üblichen Spanne. Auslöser sei eine lokale Angebotsverknappung nach Durchsuchungen der Enforcement Directorate bei kryptonahen Remittance-Firmen, berichtete die Economic Times. Am 2. Juli will ein parlamentarischer Ständiger Ausschuss für Finanzen in einem Treffen mit der Reserve Bank of India (RBI) über Indiens weiteres Vorgehen bei der Krypto-Regulierung beraten.
Ausgewählt
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vor 2 Std.
BIZ-Jahresbericht: Stablecoins ähneln eher ETFs und bergen Risiken für Devisenmärkte
Stablecoins werden in der Kryptobranche seit Jahren als künftiges Geld- und Zahlungssystem auf Blockchain-Basis vermarktet. Der jüngste Jahresbericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zeichnet ein anderes Bild: Stablecoins verhielten sich weniger wie Geld, sondern eher wie börsengehandelte Fonds (ETFs) oder vergleichbare Anlagevehikel, über deren Anteile sich ein breites Spektrum von Vermögenswerten abbilden lässt. Als entscheidendes Merkmal echten Geldes nennt die BIZ die vorbehaltlose Akzeptanz als Zahlungsmittel. Ein US-Dollar wird im Alltag typischerweise ohne Diskussion angenommen und soll – ob als Banknote oder als Bankguthaben – jederzeit exakt zum Nennwert gelten. Bei tokenisierten Fiat-Varianten weichen die Kurse am Sekundärmarkt dagegen vom Parwert ab, meist nur moderat. Das bedeute: Ein Token handelt nicht immer exakt bei 1 US-Dollar. Dieses Muster erinnere an ETFs, deren Börsenkurs häufig mit einem kleinen Auf- oder Abschlag zum Nettoinventarwert notiert. Auch Rücknahmen verliefen nach Einschätzung der BIZ nicht so reibungslos, wie oft angenommen. Wer Stablecoins in Bargeld zurücktauschen will, erhalte nicht in jedem Fall sofort und garantiert den Parwert – ähnlich wie bei ETF-Rückgaben, bei denen je nach Struktur Verzögerungen oder Kosten auftreten können. "Rücknahmefriktionen sind verbreitet, was darauf hindeutet, dass heutige Stablecoin-Designs eher ETF-Anteilen als Zahlungsmitteln ähneln", heißt es im Bericht. Ein weiterer zentraler Punkt: Stablecoin-Transfers würden "weder direkt noch indirekt" über Zentralbankbilanzen abgewickelt. Zudem könnten sie "unter allen Bedingungen" keinen Umtausch zum Nennwert "über Emittenten und Blockchains hinweg" sicherstellen. Bankeinlagen seien dagegen letztlich durch den Zugang zu Zentralbankgeld abgesichert. Aus Sicht der BIZ hängt der Wert eines Stablecoins vor allem vom Marktvertrauen in die Reserven des Emittenten und den Rücknahmeprozess ab – nicht von einem direkten, garantierten Anspruch auf das Geldsystem wie bei einer Bankeinlage. Auch das von der BIZ angeführte "Cash-in-advance"-Modell spricht aus ihrer Sicht gegen die Geldfunktion: Neue Tokens würden erst dann geprägt, wenn Nutzer den entsprechenden Geldbetrag zuvor einzahlen. Diese vollständige Vorfinanzierung (100%) verhindere, dass Emittenten das Angebot flexibel an wirtschaftliche Erfordernisse anpassen können. Geschäftsbanken könnten die Geldmenge dagegen über Kredite ausweiten und damit neue Einlagen auf der eigenen Bilanz schaffen, ohne dass zuvor Bargeld eingezahlt werden müsse. Statt eine Alternative zu Fiatgeld – insbesondere zum US-Dollar – zu schaffen, bewirkten Stablecoins laut BIZ das Gegenteil und beschleunigten die Dollarisierung. Der Bericht stellt zunehmende Zuflüsse aus Nicht-Dollar-Währungen in an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins fest. Diese Ströme könnten heimische Währungen am Kassamarkt schwächen, Friktionen bei der Arbitrage zwischen Kryptomärkten und klassischen Devisenmärkten (FX) offenlegen und den Dollarerwerb über den FX-Swap-Markt verteuern. Die BIZ ordnet dies als schnellere, digitale Variante eines bekannten Phänomens ein: der Einlagen-Dollarisierung, bei der Haushalte in Phasen makroökonomischer Instabilität Fremdwährungseinlagen bilden. Die Auslöser seien ähnlich – hohe Inflation und staatliche Stresssituationen führten zu stärkeren Zuflüssen in ausländische Stablecoins. Ist eine solche Dollarisierung erst etabliert, bleibe sie laut BIZ häufig über Jahre bestehen. Schwerer zu steuern sei die Stablecoin-Variante vor allem wegen der Durchsetzung. Mehrere Länder, besonders Schwellen- und Entwicklungsländer, hätten bereits Einschränkungen für grenzüberschreitende Stablecoin-Nutzung verhängt. Solche Maßnahmen seien aber voraussichtlich "unvollkommen", so die BIZ, da Tokens eine digitale Inhaber-ähnliche Natur hätten und nicht-verwahrte Wallets verfügbar seien. Kapitalverkehrskontrollen, die bei klassischen Bankeinlagen vergleichsweise gut greifen, ließen sich damit nicht ohne Weiteres auf selbstverwahrte, grenzüberschreitend nutzbare Tokens übertragen.
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vor 3 Std.
Spanien schließt Fristverlängerung für MiCA-Kryptolizenzen aus
Die spanische Finanzmarktaufsicht CNMV hat klargestellt, dass es keine Ausnahmen oder Fristverlängerungen für die EU-weite MiCA-Lizenzpflicht geben wird. Die maßgebliche Frist endet Ende Juni, sagte CNMV-Präsident Carlos San Basilio am Freitag bei einer Veranstaltung in Santander. Zu den großen Anbietern ohne Genehmigung zählt auch Binance, das in Griechenland keine Lizenz erhalten hatte. San Basilio erklärte, die Aufseher stünden mit nicht lizenzierten Unternehmen in engem Austausch, um eine geordnete Einstellung der Geschäfte sicherzustellen. Anleger, die nach Ablauf der Frist weiterhin nicht autorisierte Plattformen nutzen, verlieren den vollständigen MiCA-Schutz, warnte er.
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vor 5 Std.
Dubai: VARA vergibt 50. Krypto-Lizenz an Tribe Tokenisation
Dubais Kryptoregulierer VARA hat die 50. Lizenz für Krypto-Aktivitäten erteilt. Die jüngste Genehmigung ging an die Plattform für tokenisierte Vermögenswerte Tribe Tokenisation. Damit wächst der regulierte Markt des Emirats weiter.
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vor 5 Std.
US-Gesetzentwurf CLARITY soll "digitale Rohstoffe" erstmals im Bundesrecht definieren
Nach einem Bericht von CoinDesk geht die US-Debatte über die Einordnung von Krypto-Assets als Wertpapiere oder Rohstoffe in eine konkretere gesetzgeberische Phase. Der Gesetzentwurf CLARITY Act zielt darauf ab, den Begriff "digital commodity" ("digitaler Rohstoff") offiziell im US-Bundesrecht zu verankern und Kriterien festzuschreiben, nach denen bestimmte Token von der Wertpapier- in die Rohstoffkategorie wechseln können. Das hätte unmittelbare Folgen für Listing-Entscheidungen von Börsen, ETF-Produktentwicklungen, institutionelle Verwahr- und Haltestrukturen sowie die Abgrenzung der Aufsichtszuständigkeiten. Im Kern gilt ein Token demnach als "digitaler Rohstoff", wenn sein Wert vor allem aus dem Betrieb des Blockchain-Netzwerks selbst und aus Angebot und Nachfrage am Markt entsteht, nicht aus unternehmerischen Zusagen eines Unternehmens oder Teams. Hängt der Preis wesentlich davon ab, dass eine zentrale Stelle fortlaufend ein Geschäft vorantreibt, Erträge erzielt oder Versprechen erfüllt, spricht das eher für eine Wertpapierqualifikation. Bestimmt sich der Wert primär durch Netzwerkfunktion, Nutzungsszenarien und die Liquidität bzw. Knappheit im Umlauf, nähert sich die Einordnung einem Rohstoff an. In den regulatorischen Leitlinien wird zudem hervorgehoben, dass digitale Rohstoffe typischerweise keine Ansprüche auf Gewinne, Umsätze oder Vermögenswerte eines Unternehmens vermitteln und nicht vorrangig auf passives Einkommen ausgelegt sind – ein zentraler Unterschied zu klassischen Wertpapieren wie Aktien und Anleihen. Der Bericht verweist darauf, dass die US Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) im März 2026 gemeinsam 16 große Token interpretativ als "digitale Rohstoffe" eingestuft haben, darunter Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana. Diese Einordnung habe die langjährige Unsicherheit über den regulatorischen Status der betreffenden Assets vorübergehend entschärft. Genannt werden unter anderem BTC, ETH, XRP und SOL. Grundlage sei bislang jedoch eine Auslegung der Aufseher, nicht ein Gesetz – und damit prinzipiell änderbar, falls sich künftige Leitlinien verschieben. Genau hier setzt der CLARITY Act an: Er soll feste Kriterien für die Klassifizierung und klare Zuständigkeiten in der Aufsicht schaffen, indem die Kategorie gesetzlich kodifiziert wird. Nach Einschätzung des Artikels würden sich die schnellsten Auswirkungen auf Produkte und Marktzugang zeigen. Werden Token als Rohstoffe qualifiziert, wären Emission, Handel und Halten in der Regel nicht mehr an die strengeren Registrierungs- und laufenden Offenlegungspflichten des Wertpapierrechts gebunden; die Hürden für Listings auf Handelsplattformen würden sinken. Das würde auch die Entwicklung von Finanzprodukten auf diese Assets erleichtern, insbesondere börsengehandelte Produkte wie ETFs. Für institutionelle Investoren könnten Compliance-Anforderungen rund um Halterichtlinien, Verwahrung und interne Risikoanalysen einfacher umsetzbar werden. Ein weiteres Element ist ein "Reife-Test" ("maturity test") für Token. Demnach könnten bestimmte Token anfangs noch wertpapiernäher wirken, später aber mit zunehmender Dezentralisierung und ausgereifter Funktionalität als digitale Rohstoffe neu eingestuft werden. Die USA würden damit eine dynamische Klassifizierung anstreben, statt Token zum Zeitpunkt ihrer Entstehung dauerhaft festzuschreiben. Aus Branchensicht adressiert dies einen alten Konflikt: Viele Projekte sind in der Startphase stark auf Teamleistung angewiesen, während die Werttreiber mit wachsender Netzreife weniger von einer einzelnen Instanz abhängen. Insgesamt zielt der Gesetzentwurf darauf, die zentrale Trennlinie der US-Kryptoregulierung zu schärfen: Sind Token Wertpapiere oder Rohstoffe? Die Antwort ist nicht nur juristisch relevant – sie bestimmt, wer beaufsichtigt, welche Produkte der Markt entwickeln kann und in welchem Umfang institutionelles Kapital in den Sektor gelangen kann.
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vor 6 Std.
USDT-Aufschlag in Indien springt auf über 8,5% nach ED-Vorgehen gegen grenzüberschreitende Transfers
Auf dem indischen Markt zeichnet sich ein spürbarer Engpass bei USDT ab. Wie The Economic Times berichtet, ist der lokale Aufschlag von den üblichen 3–4% auf mehr als 8,5% gestiegen. Am Samstag wurde USDT demnach zu ₹102.88 gehandelt, während der USD/INR-Schlusskurs am selben Tag bei 94.65 lag. Auslöser ist ein jüngstes Vorgehen der indischen Enforcement Directorate (ED) gegen Akteure, die USDT für grenzüberschreitende Geldtransfers nutzen. Seit über zwei Jahren umgehen zahlreiche Angehörige der indischen Diaspora klassische Bankkanäle und überweisen Mittel über USDT ins Land – wegen Geschwindigkeit, niedriger Kosten und teils attraktiverer Wechselkursgewinne. Diese Praxis gerät nun unter Druck. Die ED argumentiert, dass solche grenzüberschreitenden Krypto-Transfers gegen den Foreign Exchange Management Act (FEMA) verstoßen können, auch wenn die Mittel legalen Ursprungs sind. Branchenkreise verweisen darauf, dass die fehlende regulatorische Klarheit selbst zu einem zusätzlichen Kostenfaktor geworden sei, den der Markt einpreise. Am 2. Juli will der Parlamentarische Ständige Ausschuss für Finanzen die künftige Ausrichtung der Krypto-Politik mit der Reserve Bank of India und dem ICAI erörtern. Parallel zeigen FATF-Daten, dass Stablecoins 2025 für 84% der weltweit illegalen Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten im Umfang von 154 Mrd. US-Dollar standen – ein Signal für den wachsenden Handlungsdruck, die Regulierung von VDAs in Indien zu verschärfen.
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vor 6 Std.
USDT-Aufschlag in Indien steigt unter Regulierungsdruck auf über 8,5%
Laut einem Bericht von Odaily Planet Daily hat sich das USDT-Angebot in Indien spürbar verknappt. In der Folge stieg der lokale Aufschlag für den Stablecoin von den üblichen 3% bis 4% auf mehr als 8,5%. Am Samstag wurde USDT mit 102,88 indischen Rupien gehandelt. Zum Vergleich: Der Schlusskurs des Wechselkurses USD/INR lag am Freitag bei 94,65. Als Ursachen nennt der Bericht geringere USDT-Zuflüsse sowie die Sorge vor einer weiteren Verlangsamung, nachdem die Regierung gegen über virtuelle digitale Vermögenswerte abgewickelte Geldtransfers im Umfang von 25 Milliarden US-Dollar vorgeht. Purushottam Anand, Gründer von Crypto Legal, erklärte, die jüngste Bewegung könne teilweise auch eine durch regulatorische Unsicherheit getriebene Risikoprämie widerspiegeln. (economictimes)
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vor 6 Std.
Senatorin Lummis: "Europa hat seinen Regulierungsrahmen, Großbritannien seinen, die VAE ihren – die USA werden den Clarity Act haben."
Senatorin Cynthia Lummis erklärte, Europa verfüge bereits über einen eigenen Regulierungsrahmen, ebenso das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Vereinigten Staaten würden mit dem Clarity Act nachziehen.
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